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Königin oder König - Bekämpfen oder wertschätzen?

Aktualisiert: 24. Juni


Schachfiguren Dame und König

Der Paar-Event

Rendez-vous à la carte

Paarzeit. Impulse. Kulinarik.


Die Liebe verschwindet nicht einfach, sie wird vom Alltag überdeckt. Wenn ihr eurer Liebe wieder mehr Aufmerksamkeit schenken wollt, ist dieses Event genau das Richtige für euch. Die 2. Durchführung findet am Sa, 31.08.24 statt. Klicke HIER und erfahre mehr dazu.


Blog-Beitrag:

Die Suche nach einem guten Leben treibt die Menschheit schon so lange an, wie sie existiert. Doch leider hat uns niemand gesagt, dass die Suche beendet werden kann, denn alles, was ich suche, habe ich bereits in mir selbst. Auch wenn diese Aussage etwas religiös klingen mag, ist sie nach meiner Erfahrung die verbindende Kraft in all unseren Beziehungen. Reflexartig haben wir Menschen gelernt, im Aussen nach diesem Glück zu suchen: beim Partner die Liebe, im Beruf den Erfolg, in der Leistung die Bestätigung, in den Ferien die Entspannung usw. Doch gerade in diesen sehr bewegten Zeiten wäre ein Innehalten und Hinterfragen der bisher als sicher geglaubten "Wahrheiten" hilfreich, wenn nicht sogar unumgänglich.


Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, verläuft echte Veränderung immer von innen nach aussen und nicht von aussen nach innen. Ach ja und hier nochmals daran erinnert - Klammer auf: Glaube mir nichts, denn es könnte alles "unwahr" sein. Aber ich würde mich freuen, wenn du dich der eigenen Überprüfung des Gesagten öffnest und in deinem Alltag experimentierst, was für dich stimmig ist und was nicht - Klammer geschlossen.


Das gewünschte Finden von Lösungen im Aussen führt in all unseren Beziehungen zu Kampf, Rückzug, richtig und falsch und übertriebener Härte. Und wenn du mit einem gewissen Grad an Bewusstsein durchs Leben gehst, nimmst du jetzt wahr, was hinter diesem Mechanismus steckt. Genau, das stark männliche Prinzip (Patriarchat), welches seit über 10'000 Jahren ein anerkanntes kulturelles Konstrukt darstellt. Dieses Paradigma beinhaltet all unsere Überzeugungen, Glaubenssätze und Normvorstellungen. Doch weil es eben ein Paradigma ist, bleibt es im Unbewussten versteckt und entzieht sich dem oben erwähnten und so notwenigen Hinterfragen. Es bildet ein Gefängnis für unseren Verstand, weil es unsichtbar ist und wir fast alle daran glauben.


Der hohe Preis, den wir für diese Überbetonung des Männlichen bezahlen, ist das Bekämpfen der Unterschiede. Gerade in Partnerschaften tritt dies als Richtig-oder-falsch-Denken auf. Nicht nur wir Männer haben gelernt, was richtig oder falsch ist, auch Frauen ziehen klare Grenzen zwischen beiden Polen.


Wenn wir jetzt die Metaebene verlassen und etwas genauer hinschauen, erkennen wir, dass nicht nur der Mann männliche Aspekte in sich trägt, sondern auch die Frau. Dementsprechend tragen auch Männer weibliche Aspekte in sich. Die Verteilung (wenn es denn eine gibt) ist etwa beim Mann 70% männlich und 30% weiblich und bei den Frauen 70% weibliche und 30% männliche Energie. Und um dies anschaulicher darzustellen, haben Diana und ich seit einiger Zeit die beiden Symbole Königin und König eingeführt. Der König repräsentiert die männliche Energie und die Königin die weibliche. Wir tragen also alle beide Energieformen in uns und können somit aufhören, im Aussen (beim Partner) nach den so fehlenden Teilen zu suchen. Aufgrund des patriarchalen Paradigmas ist es jetzt an der Zeit, die weiblichen Energien auf gesellschaftlicher, partnerschaftlicher und individueller Ebene zu (re)integrieren. Die folgende Darstellung gibt dir einen Überblick, um welche Qualitäten es sich konkret handelt:

Die gesellschaftliche Unausgeglichenheit überträgt sich über die partnerschaftliche Ebene bis auf die individuelle Ebene hinunter und bewirkt ein Gefühl von Leisten-müssen, nicht genug und frustriert sein. Doch was kannst du tun, wenn du dieses "tote Pferd" in dir oder deiner Partnerschaft erkennst?


Ganz einfach: Absteigen! Alles, was nicht mehr funktioniert und uns entsprechend einschränkt wird Zeit loszulassen und unsere Wahrnehmung neu auszurichten. Und damit wir nicht ins nächste Paradigma hineinschliddern: König und Königin sind ungleich, aber gleichwertig! Sie sind die zwei unterschiedlichen Seiten derselben Medaille - untrennbar miteinander verbunden und doch klar voneinander zu unterscheiden. Die Königin ist nicht besser als der König und wie wir schon genügend ausgeführt haben, ist der König nicht besser als die Königin! Es geht in den "neuen" Partnerschaften darum, beide Dimensionen miteinander zu verbinden, ohne sie zu vermischen und zugleich, ohne sie zu trennen. Der fast wundersame Effekt dieser neuen Wahrnehmung ist das Wertschätzen von Unterschieden, um so das gegenseitige Verständnis zu erweitern.


Das Alte schlecht zu machen ist ebenfalls so unsinnig, wie das Neue zu erkämpfen. In den "neuen" Partnerschaften soll es ab jetzt darum gehen, die Freiheit und Wahlmöglichkeiten zu vergrössern.


Verbundenheit in Freiheit wünschen euch Diana & Rico


100% KI-freier Text

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