Denkst du noch oder fühlst du schon?

Warum positives Denken nichts bringt.


 

Ich bin Rico Stämpfli und nehme dich heute mit in deine innere Erlebenswelt. Vorab möchte ich dir einige hilfreiche Bilder und Erläuterungen mit auf den Weg geben, denn Wissen ist der Vorläufer von Erfahrung. Und genau das ist das Thema des heutigen Blog-Beitrags. Es geht um spürbare Erfahrungen, die aus deinem Inneren aufsteigen und dich in einer Art und Weise berühren, wie du es vermutlich schon lange nicht mehr wahrgenommen hast. In der täglichen Coachingarbeit stellen wir immer wieder fest, wie kopflastig und somit rational die Menschen sich und ihrer Umwelt begegnen. Alles wird analysiert, durchdacht, abgewogen, bewertet, sortiert, verglichen und geordnet.


Diese Vorgehensweise ist nicht schlecht oder gar nutzlos, aber sie spiegelt nur die Hälfte des menschlichen Potenzials wider. Der abgetrennte Gegenpol des Menschseins ist der Körper, sprich die innere Erlebenswelt mit all ihren Gefühlen, Empfindungen und spürbaren Regungen. Wenn wir es schaffen, unsere Gedanken mit unseren Gefühlen abzugleichen und aufeinander abzustimmen, erschaffen wir buchstäblich eine neue Realität.


Wenn du mit reinem positiven Denken auf die Welt losgehst und dich mit einem erregenden Gedanken nach dem anderen beschenkst, kostet das deinen Körper ein müdes Lächeln, denn er bleibt völlig unberührt von deiner rationalen Taktik. Wir alle haben unseren Körper jahre- oder gar jahrzehntelang mit den immer gleichen Gedanken gefüttert. Wir haben uns also konsequent selbst hypnotisiert. Ob dies zu deinem Vorteil oder zu deinem Nachteil geschehen ist, kannst nur du selbst einschätzen.


Prinzipiell produziert jeder Gedanke im Gehirn chemische Stoffe, die dann im Körper passende Gefühle auslösen. Und weil unser Gehirn ständig mit dem Körper kommuniziert, bemerkt es, welches Gefühl wir gerade empfinden und produziert mehr von dem selben Gedanken, der wiederum zum Gefühl passt. Diese Feedback-Schleife zwischen Gehirn und Körper prägt unsere Persönlichkeit und führt zu unserem ganz individuellen Ich. Vereinfacht ausgedrückt fühlen wir, was wir denken und denken dann was wir fühlen!


Dieses Phänomen ist jetzt aktuell sehr gut zu beobachten: Die tägliche Nachrichtenflut über Corona löst bei vielen Menschen ängstliche Gedanken aus. Diese Gedanken aktivieren das Gefühl von Angst im Körper. Und das Gefühl von Angst erschafft wiederum neue ängstliche Gedanken im Gehirn und die Angstspirale beginnt sich zu drehen.


Diese Koppelung zwischen Gehirn und Körper funktioniert nicht nur mit Angst, Wut oder Trauer, sondern glücklicherweise auch mit Freude, Zuversicht und Vertrauen. Und hier kommt die Krönung der menschlichen Existenz ins Spiel: Wir alle haben die Möglichkeit, mit unserer Vorstellungskraft eine neue innere Realität zu erschaffen. Denn sobald Geist und Körper auf die gleiche Realität ausgerichtet sind, entsteht ein neues Ich und das alte Ich wird allmählich stiller und tritt immer mehr in den Hintergrund. Und weil das Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden kann, denken wir ab jetzt in eine wohltuende und angenehme Richtung, damit im Körper ebenfalls wohltuende und angenehme Gefühle entstehen können. Du wirst erstaunt sein, wie leicht du dich in einen solch wohltuenden und befreienden inneren Zustand versetzen kannst.


Tipp:

Wenn du erleben willst, wie du dein volles Potenzial aktiveren kannst, dann hör dir diese Folge an und klicke auf den Link: Podcast-Folge.

Herzlichst Rico Stämpfli


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